Grundreinigung für PVC, Linoleum und Fliesen in Berlin

Beauftragen Sie uns mit der Grundreinigung Ihres Bodens

Der Boden wird kontinuierlich beansprucht. Häufig hat er seine besten Jahre schon hinter sich.

 

Das Reinigungsergebnis ist bei einer Bodengrundreinigung besonders augenfällig: Wir reinigen Ihren Boden mit Einscheibenmaschinen gleichmäßig und Bereich für Bereich. Die Randbereiche, Ecken und Fußleisten bearbeiten wir natürlich per Hand.

 

Die Neuversiegelung / Beschichtung ist nach Ihrem Wunsch matt oder hochglänzend. Beauftragen Sie uns bei Bedarf auch mit der PU-Beschichtung (Polyurethan-Beschichtung) – das bringt noch mehr Belastungsfähigkeit für Ihren Boden.

 

Wir kommen mit unseren für die Bodengrundreinigung geschulten Kolleginnen und Kollegen zu Ihnen. Wir beseitigen die alten Beschichtungen und hartnäckigen Rückstände von Schmutz, die sich auf Ihrem Boden festgesetzt haben. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Angebot!



Kurzinfo Bodenarten bei Hartböden

PVC (Vinyl-Boden)

PVC ist ein Kunststoff. PVC gibt es als Hart- oder Weich-PVC. Hart-PVC kann beispielsweise zur Herstellung von Rohren und Fensterprofilen verwendet werden. Für Bodenbeläge wird Weich-PVC mit bis zu 50% Weichmacheranteilen verwendet. Diese Weichermacher gibt der Boden beständig in minimaler Menge an die Luft ab. PVC ist schwerer entflammbar als der weltweit am meisten verwendete Kunstsoff PE. Bei Verbrennung entstehen wie bei jedem Kunststoff giftige Dämpfe. Bei einem Brand in Gegenwart von Metall und Kohlenstoff (zum Beispiel bei Anwesenheit von Holz) kann das Giftgas Phosgen entstehen. Kunststoff bleibt halt Kunststoff.


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen PVC und Vinyl?

PVC-Boden wird seit den 2010er von den Herstellern bevorzugt Vinyl-Boden genannt. Warum? PVC-Boden, wie er seit den 1960er hergestellt worden ist, hatte noch gesundheitsschädlichere Weichmacher als heute. Die Hersteller haben heutzutage nicht verbotene Weichmacher zu benutzen und die von der EU vorgeschriebenen Richtlinien und Höchstwerte einzuhalten. Die Hersteller wollen mit dem Branding Vinyl verdeutlichen, dass man die EU-Richtlinien einhält und sich um Schadstofffreiheit und Recyclebarkeit kümmert. Die hin und wieder anzutreffende Behauptung, Vinyl sei kein PVC, beweist, dass das Image von PVC nicht nur erfolgreich aufpoliert, sondern in neuer Verpackung auch ganz neu in die Welt gesetzt werden konnte. 

Linoleum

Linoleum besteht hauptsächlich aus Leinöl, Naturharzen, Kork- oder Holzmehl, Kalksteinpulver, Weißpigment, Farbstoffen und einem Jutegewebe als Trägerschicht. Bei bestimmten Herstellverfahren können Anteile von Kautschuk oder Kunststoffen hinzugemischt werden. Das Leinöl wird mit Trocknungsstoffen versetzt – bei einer Temperatur von etwa 80 °C und unter ständigem Rühren erreicht die Masse eine bestimmte Zähigkeit. Hier kippt der Hersteller dann die eingeschmolzenen Harze hinzu. Das Leinöl und die Harze machen mehr als ein Drittel der Gesamtmasse des Linoleums aus.


Der Hauptvorteil des Linoleums ist seine Widerstandsfähigkeit gegen mechanische und chemische Beanspruchungen. Verformungen, das heißt vor allem Druckstellen, die durch hohe Belastungen entstehen, können sich nach einiger Zeit fast vollständig zurückbilden. Linoleum wurde früher regelmäßig gebohnert (Versiegeln und Polieren mit Wachs) um die Oberfläche vor Verschmutzungen und Schäden, wie zum Beispiel auch Kratzern, zu bewahren. Heutzutage tragen die Hersteller selbst eine Schutzschicht, beispielsweise aus Polyurethan, auf.

Laminatboden

Laminatboden, oder auch einfach nur Laminat, besteht hauptsächlich aus einer Trägerplatte aus Holzfaserplatte, Dekorpapier, das den optischen Eindruck ausmacht und das ist, was man vom Boden sieht, wenn er bereits liegt, einer Deckschicht aus dünneren Papieren, die mit Klebstoff getränkt werden und Durchsicht auf das Dekorpapier bieten. Auf der Unterseite der Trägerschicht kleben die Hersteller noch weiteres Papier oder eine Kunststoffschicht auf, dass sich das Laminat bei Belastung und durch auftretende Biegekräfte nicht so schnell verformen kann. Für Laminatböden gibt es verschiedene Beanspruchungsklassen, die sich in gewerbliche Bereiche und Wohnbereiche unterteilen.


Mineralischer Hartboden: Fliesenboden

Fliesenboden besteht aus Keramikfliesen und diese für gewöhnlich aus Steinzeug. Es hat eine sehr geringe Wasseraufnahme, was es frostbeständig macht. Rutschsicherheit können entsprechende Oberflächenstrukturen gewährleisten. Feinsteinzeug kann als „Weiterentwicklung“ von Steinzeug gesehen werden, weil es eine noch geringe Wasseraufnahme hat und sich als Bodenbelag für besonders stark beanspruchte Bereiche eignet. Es wird auch gerne im Garten- und Landschaftsbau zur Gestaltung von Terrassen und Einfahrten verwendet.