Reinigungsfirma beauftragen - was gibt es zu beachten?

Tipps für die Beauftragung Ihrer Reinigungsfirma

Die richtige Reinigungsfirma beauftragen, das ist oft die Qual der Wahl. Neben den großen Reinigungsunternehmen tummeln sich eine Vielzahl kleinerer Putzdienste und nicht zuletzt die als Einzelunternehmerin schuftende "Putzfee". Und eigentlich wäre es doch günstiger, selbst eine Reinigungskraft zu beschäftigen? Zum Beispiel auf Minijob-Basis?

 

Es gibt viele Gründe für eine Reinigungsfirma. Wenn es um die Krankheitsvertretung geht, können Reinigungsfirmen eine Krankheitsvetretung aus ihren Mitarbeitern heranziehen. Das gleiche gilt für Urlaubsvertretungen. Eine Reinigungsfirma mit der täglichen oder wöchentlichen Reinigung zu beauftragen, bedeutet, nur noch eine Rechnung zugeschickt zu bekommen. 

 

Die komplette Betreuung Ihrer Büro- und Geschäftsräume besorgt dann der Reinigungsbetrieb. Die reicht bis zur Beschaffung von Verbrauchsmaterialien wie Klopapier, Seife und Papierhandtücher. Bisweilen kann auch ein Wäscheservice für Geschirr- und Händehandtücher hinzugebucht werden.

Werden die Reinigungskräfte richtig bezahlt?

In der Reinigungsbranche gibt es keine geringe Anzahl "schwarzer Schafe". Ein zu geringer Reinigungspreis ist bereits ein kleiner Hinweis dafür. Denn es braucht eine gewisse Preishöhe für das Erbringen von Reinigungsleistungen. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es für Arbeitnehmer in der Gebäudereinigung einen Tariflohn. Damit ist der Lohn für Reinigungspersonal bundesweit geregelt und fällt mit 10,80 Euro brutto (Stand: 2020) höher als der gesetzliche Mindestlohn aus.

 

Wenn Sie Schwierigkeiten vermeiden wollen, sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Reinigungsdienstleister an alle gesetzlichen Vorgaben hält. Und eines ist klar: Nur wenn die Reinigungskräfte korrekt bezahlt werden, kann die Arbeit korrekt bewerkstelligt werden.

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Immer wieder kommt es vor, dass Arbeitnehmer in der Reinigungsbranche mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Trotz des Tariflohnes.

 

Es werden dann einfach nicht die korrekten Arbeitszeitvorgaben gemacht. Ein Reinigungsobjekt hat fünf Stunden für das Putzen nötig und bezahlt werden nur zwei oder drei. Der Rest ist dann zusätzlich abzuarbeiten. Theoretisch hat eine Reinigungskraft fünf Arme, die gleichzeitig staubsaugen, Staub wischen, die Müllbeutel wechseln und das Klo scheuern. Nach dieser Theorie kann die Reinigungszeit dann so richtig schön verkürzt werden.

 

Darunter leiden nicht nur die Reinigungskräfte. Darunter leiden dann auch die Kunden. Haare im Waschbecken und auf den Stühlen, Schlieren auf den Spiegeln, Streifen auf Wasserhähnen, Krümel auf den Teppichen, Wischspuren auf den Böden haben es dann leicht - trotz des Reinemachens. Hier helfen dann auch keine Beschwerden. Wenn die Arbeit so billig und kostengünstig wie möglich beauftragt wird, wird die mangelhafte Reinigungsleistung gleich mit beauftragt. 

 

Die richtige Reinigungsfirma auszuwählen, das heißt, einen Dienstleister zu wählen, der seine Reinigungskräfte nicht wie Dreck und Schmutz behandelt. Die Unzufriedenheit mit der Reinigung ist dann vorprogrammiert. Das ist aber nur ein Punkt.

Wo befindet sich die Reinigungsfirma?

Ihr Reinigungsdienstleister sollte seinen Standort in der Nähe haben oder sogar in Ihrem Bezirk ansässig sein. Die Kontrolle der Reinigungskräfte und das ganze Beschwerdemanagement machen sich leichter, wenn der Reinigungsdienst schnell zum Kunden kommen kann. 


Berücksichtigen Sie Ihr Bauchgefühl, wenn Sie eine Reinigungsfirma beauftragen wollen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten und telefonieren Sie mit dem Reinigungsbetrieb. Oder vereinbaren Sie gleich einen Besichtigungstermin, dass sie die Herren von der Reinigung kennenlernen können. 


Wie schnell kann Ihnen ein Termin für eine Besichtigung gegeben werden? Wie läuft die Besichtigung ab? Wird Ihr Bedarf richtig eingeschätzt? Wird Ihnen gesagt, was Sie unbedingt "haben müssen"? Zum Beispiel eine Grundreinigung, auch wenn es gar nicht so schlimm bei Ihnen aussieht? Werden sich ein paar Notizen über das gemacht, was Ihnen wichtig ist und worauf die Reinigungskräfte besonders zu achten haben?

Was kostet eine Reinigungskraft?

Kostengünstige Reinigung heißt in der Regel, dass schneller und manchmal auch in Hektik gearbeitet wird. Eine Reinigung zu höheren Preisen heißt noch nicht gleich, dass die Reinigungsarbeiten beflissen und zuverlässig erfolgen. Das hängt von der eingesetzten Kraft ab, die bei Ihnen herumwirbelt:

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Reinigen will gekonnt sein. Hat man den Dreck wirklich im Blick und weiß man, womit er von den Oberflächen zu wischen ist? Wird es wirklich sauber? Der Reinigungsbetrieb Ihrer Wahl hat es nicht so weit zu Ihnen, bezahlt den Beschäftigten den gesetzlichen Lohn für Reinigungskräfte und kümmert sich, wenn es zu Nachlässigkeiten bei der Reinigung kommt. Kleinere Reinigungsfirmen können häufig schneller reagieren und auf Ihre Bedürfnisse eingehen als überregional und bundesweit tätige Reinigungsunternehmen mit hunderttausenden Reinigungsstunden.

 

Wenn die Reinigungskräfte, wie es in der Regel der Fall ist, Kunde für Kunde ihrer Reinigungsarbeit nachgehen, fallen Fuß- und Fahrwege an. Die Anfahrt zu den Reinigungsobjekten ist Bestandteil der Arbeitszeit und wirkt sich auf die Reinigungskosten aus.

 

Wenn Sie eine Reinigungsfirma beauftragen, beauftragen Sie weitaus mehr als nur das Reinigen und Saubermachen. Sie beauftragen die Kontrolle und das Beschwerdemanagement, die bereits genannte Vertretung für die Reinigungskraft, die bei Ihnen arbeitet, die Einarbeitung, Motivation und Unterweisung der Reinigungskräfte, die in unserer Welt notwendige Büroarbeit, die Beschaffung von Reinigungsmitteln und -gerätschaften, den Transport der Reinigungsmittel zu Ihrem Reinigungsobjekt und Weiteres.

Können Sie mit der Reinigungsfirma kommunizieren?

Wenn Sie einen Reinigungsservice entdeckt haben, der Ihr Reinigungsobjekt mit dem nötigen Ernst und Respekt behandeln kann, kann es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommen. Und wenn es Probleme gibt? Oder Reinigungstermine ausfallen oder verschoben werden müssen? Dann hat die Reinigungsfirma Ihrer Wahl einen Ansprechpartner, den Sie erreichen können. Wahrscheinlich bemerken Sie schon bei der Kontaktaufnahme, ob Ihr Partner in der Reinigung wirklich ein Ohr für Ihre Belange hat.

 

Kommunikation ist auch hier ein Kernpunkt. Ein Telefonanruf und alles ist "geregelt." Oder erreichen Sie wieder einmal niemanden? Oder reden Sie gegen Windmühlen?

 

Das ist ein Kummer, den Sie bereits bei der Beauftragung ausschließen können. Oder zumindest zum Teil.

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