Professionelle Teppichbodenreinigung - Verfahren und Kosten

Die Grundreinigung für Ihren Teppichboden

Haben Sie vor, eine Teppichbodenreinigung zu beauftragen? Wie wird die Reinigung durchgeführt? Was gibt es zu beachten? 

Teppichböden haben es nicht leicht. Nicht nur Sand und Krümel gelangen in die Teppichfasern hinein. Wie schnell hat man den Kaffee verschüttet. Kommt es zu einer Kontamination mit Schokolade und wird diese nicht gleich beseitigt, können hartnäckige Flecken auf dem Teppichboden zurückbleiben. Hinzu kommt die Belastung durch Hausstaub, der sich trotz regelmäßigen Staubsaugens über Monate und Jahre in den Teppichfasern einnistet.

 

Häufig führen die Versuche, Teppichflecken mit der Hand zu entfernen, nicht zu einer völligen Beseitigung. Besonders, wenn die Verschmutzungen schon länger an dem Teppich haften. Die maschinelle Teppichreinigung hingegen kann ihre Wirkung auch noch dann entfalten, wenn längere Zeit keine besonderen Reinigungsmaßnahmen ergriffen wurden.

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Reinigungsverfahren

Die intensive Reinigung textiler Bodenbeläge hat unterschiedliche Methoden und Herangehensweisen. Schließlich will eine Tiefenreinigung bis hinunter zur Trägerschicht erreicht werden. Nicht alle Teppichreinigungsarten eignen sich für Ihren Teppichbodentyp. Wird das falsche Verfahren angewendet, kann sich das Teppichgewebe verziehen oder sogar Wellen werfen!

 

HINWEIS: Es empfiehlt es sich immer, den Teppichboden in einem ersten Schritt mit einem Bürstsauger zu reinigen. Der Brüstsauger reinigt Ihren Teppich mit seiner Bürstwalze tiefer und gründlicher als ein herkömmlicher Staubsauger ohne Bürstfunktion.

 

Wir nennen im Folgenden die wichtigsten Verfahren, die - neben Kombinationstechniken - in der Reinigung von Teppichböden eingesetzt werden:

Teppichbodenreinigungsverfahren geeignet für Schlingen- und Velourteppichboden

Trockenextraktion

Hier werden Granulatkügelchen maschinell mit Hilfe rotierender Bürsten in den Teppichboden hineingetrieben. Die Kügelchen haben Poren und sind mit Reinigungsmittel angereichert. Die Schmutzpartikel in den Teppichfasern werden gelöst und gelangen in die kleinen Hohlräume der Kügelchen. Die Kügelchen werden zusammen mit dem Schmutz, der an ihnen haftet, aufgesaugt. Die Trockenextraktion hat nicht das Risiko, dass die Teppichfasern wegen zu viel Reinigungsmittel oder zu kraftloser Rücksaugetechnik verkleben - dann kann es rasch zur Neuverschmutzung kommen.

 

Waschsaugen (auch Sprühextraktion genannt) 

Hier wird mit einem Waschsauger gearbeitet. Der Waschsauger sprüht mit Hochdruckdüse ein mit Wasser verdünntes Teppichreinigungsmittel in die Teppichfasern und saugt es mit seiner Saugturbine, in der richtig Power stecken sollte, zusammen mit dem gelösten Schmutz wieder ein, so dass sich das Schmutzwasser in einem Tank sammeln kann. Beide Vorgänge vollziehen sich in einem Arbeitsgang und es muss langsam gearbeitet werden, um ein Resultat zu erzielen. Die Reinigung wird in Bahnen bewerkstelligt. Hier kommt es neben der sorgfältigen Arbeit auch auf die Qualität des Waschsaugers an. Für eine höhere Wirksamkeit können Bürst-Waschköpfe mit rotierenden Bürsten eingesetzt werden, die das Hineinsprühen und Heraussaugen noch mit dem Bürsten des Teppichbodens bereichern, wo man halt sonst nur waschsaugen kann. Der Teppichboden hat nur eine geringe Restfeuchte und kann nach ein paar Stunden wieder betreten werden. Wobei man ja auch mal woanders hin könnte.

 

Shampoonierung

Hier wird ein schaumbildendes Reinigungsmittel mit Hilfe einer Reinigungsmaschine, die einen rotierenden Bürstkopf hat, in den Teppichboden hineingebracht. Bürste und Schaum bearbeiten den hartnäckigen Schmutz. Er kann nicht ewig standhalten. Er löst sich mit Hilfe der Tenside im Reinigungsmittel. Schließlich kommt der Nasssauger zum Einsatz. Hier ist ein kräftiges Nasssaugeverfahren wichtig. Denn es wird mit viel Waser und Reinigungsmittel gearbeitet. 


Textilpad-Reinigung

Hier wird ein Teppichreinigungsmittel mit Hilfe eines Drucksprühgerätes auf dem kompletten Teppichboden verteilt. Die schnell rotierende Scheibe der Reinigungsmaschine reibt nach einer kurzen Einwirkzeit des Reinigungsmittels den Schmutz in ihr aufgespanntes Textilpad hinein. Bei Teppichflächen über 50 m² und abhängig vom Verschmutzungsgrad hat es auf die andere Seite gewendet und schließlich gewechselt zu werden. Ein Textilpad kann regelrecht schwarz werden und man kann sich schon fragen, wo der ganze Schmutz herkommt. Der befindet sich halt in den tieferen Teppichregionen.

Trockenschaummethode geeignet für Kugelgarn- und Nadelfilzteppichboden

Hier wird ein mit nur wenig Wasser angereicherter Trockenschaum mit dem Teppichreinigungsautomaten in den Teppich gerieben und wieder aufgesaugt. Nach zwei bis drei Stunden kann der Teppichboden bereits wieder betreten werden.

Wie viel kostet der Spaß?

Die Teppichbodenreinigungspreise hängen von der gewählten Teppichreinigungsmethode ab und damit natürlich auch von der Art des Teppichbodens. Für die Beauftragung können Sie sich hier bei uns ein Angebot einholen. 

 

Kleiner Tipp: Beauftragen Sie Ihre Teppichbodenreinigung einmal pro Jahr. Das Raumklima, die Hygiene und der Gesamteindruck sind die Kosten wert.

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